Sammelfragen... Edit: Endlich fertig!

  • #1

    Kurz vorweg:


    Ich habe von einem Kunden (Freie Werkstatt) einen 2.5er V6 Caravan Facelift geschenkt bekommen - und ihn genommen, ohne ihn genauer anzusehen...


    Seit heute steht er bei einem Freund (KFZ-Meister) in der Halle, und die Bilanz ist für mich, sagen wir mal erschreckend...


    Ich fahre momentan einen 1997er BMW 523i, Limousine, mit 320.000 km runter. Der Wagen hat mich in den letzten 120.000 km einen Satz Querlenker, 1 Satz Scheinwerfer, 2 Sätze Bremsen und die normale Wartung gekostet. Pannen Fehlanzeige, Rost am hinteren Emblem, dem Heckschloss und an zwei Gummistopfen am Unterboden...


    Ich brauche jetzt beruflich einen Kombi mit viel Stauraum, Anhängerkupplung, und Platz für meine 2 Meter. Da kam der Ommi gerade recht - dachte ich... Also habe ich in diesem und anderen Opel-Foren schon mal quer gelesen...


    Heute, bei der Bestandsaufnahme, kamen scheinbar alle möglichen Schwachstellen ans Licht...


    Bitte einmal anschliessend von Euch Kommentare und Tips - ich besitze viele wesentlich ältere Fahrzeuge, aber so einen Zustand hätte ich bei einem 14jährigen nie erwartet... 158.000 lt. Tacho...


    Karosserie: Rost an hinteren Radläufen, Schwellern, Kühlerhalterung, Heckklappe unter Scheibenwischer, Türkanten. Kompletter Unterboden, Achsen, alle Befestigungsteile von Flugrost befallen.
    Mechanik: Motor ölt, Differenzial ölt, Bremsen runter
    Innenraum: alle Schalter fühlen sich an, als wären sie Kaugummi-verschmiert. Aschenbecher ist nicht aufzukriegen. Rückbank ist verriegelt, aber hat Spiel. Kratzer in den Stauklappen der Türen.
    Lack: teilweise leichte Lackanhebungen, flächige Ablösung des Klarlacks um die Embleme, Anbauteile und Zierleisten


    Ich dachte, der Omega wäre im oberen Mitteklassesegment?

  • #2

    die aufgezählten mängel sind alle bekannt und normal


    dein bmw hat genauso seine schwachstellen.


    aber das man ein auto kauft ohne es sich großartig anzusehen ist schon für´n a...... weil du ja jetzt jemanden hast der sich auskennt



    also mängel sind würden mich nicht stören wenn es nur das auto für die arbeit ist und wenn doch ein teil davon kann man günstig abstellen



    viel spaß mit dem ome

    ;) wenn dat nicht drückt dann taugt dat nicht ;)







    omega b v6 vorFacer caravan (x25xe / x30xe)
    kleiner fundus x20xev


    kompressorumbau
    umbau von ATM auf schalter

  • #4

    Danke - klar, jedes Auto hat seine Schwachstellen, aber warum muss meiner alle gleichzeitig haben?


    Naja, wir fangen trotzdem an - ab morgen geht es ans Reparieren. 2 Ingenieure plus 2 Meister sollten das doch hinkriegen. Bremsen sind bestellt, neue Reifen auch. Ersatzschweller und Radlaufbleche gibt es ja in der Bucht. Und hinterher wird er gedipt...


    Weiss bloss nicht, wie ich die Schalter von dem Klebkram sauberkriegen soll. Was ist das? Reste von Dekorfolie? Das Zeug pappt auf jedem Schalter.

  • #5

    Das klingt für mich eher nach typischen Wartungsstau aufgrund Zwiebelleder-Portemonnaie.


    Rost liegt teilw. an mangelder Pflege (ab und an mal waschen, versiegeln), Bremsen klar > Wartung, Motor ölfeucht kann Ventildeckeldichtung sein > bekannt, Innenraum halt verranzt weil nie geputzt.


    Mein Fazit: Gefahren, gefahren, gefahren und nie ein Cent rein gesteckt, nicht mal eine Regenwäsche.

  • #6

    Rost ist halt ein großes Thema bei den Omegas. Und die Verarbeitung im Innenraum war auch nicht gut. Das muss man sich auch als Opel- bzw. Omega-Liebhaber eingestehen. Die Stärken liegen woanders.


    Opel hat sowohl beim Omega A, wie auch beim B, die qualitativen Schwachen nie so wirklich in den Griff bekommen. Bei Erscheinung von der Fachpresse wurden beide Modelle immer hoch gelobt, nach ein paar Jahren stellte sich dann aber Ernüchterung ein.


    Aber in Deinem Fall sollte die Rechnung aufgehen: Auto geschenkt bekommen, einmal durchrepariert und Du kommst günstig und entspannt durch den Alltag. Fahr- und Raumgefühl ist bei den Omegas fast unschlagbar und bei Bedarf kannst Du einen Lastwagen draus machen.

    Alltag: 94er Calibra 2.0 8V
    Schönwetter: 90er Camaro RS Targa 5.0 TBI
    auf H: 84er Manta B GT/E 2.0E

  • #7

    Rost ist meiner Meinung nach gar nicht so das große Thema beim Omega.
    Viel hat mit mangelnder Pflege zu tun. Beispiel: Viele waschen im Winter ihr Auto nicht, weil das ja eh nichts bringt. Das aber vor allem das Salz das Fahrzeug angegreift, verstehen einige nicht. Es geht nicht nur um optische Sauberkeit.
    Nur gegen den Türkantenrost ist man relativ machtlos. Das Problem hat Mercedes aber auch.


    Du hast den Omega geschenkt bekommen. Was willste da falsch machen? Wie mein Vorredner schon geschrieben hat, einmal durchrepariert und du hast ein gutes Auto.
    Vom Komfort her, steht er dem E39 in nichts nach (hatte selbst einen 540iA).

    .:Hubraum und Leistung sind durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum und Leistung:.

  • #9

    Japaner Fahrer? Dann aber sicher kein Mazda. Die überstehen selten die 10 Jahre. Also ich sehe da jetzt nicht wirklich was dramatisches. Klar, Rost, aber da ist nichts durch. Abschmirgeln, Rostumwandler drauf, dann Unterbodenschutz, noch mal Wachs drüber und fertig. Beim Omega sind die Bleche wirklich recht dick, da braucht es schon einige Zeit bis es durch ist.

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